GESTALTEN WIR UNSERE ZUKUNFT.

GEMEINSAM! 

 

Die Welt um uns hat sich verändert und sie verändert sich weiter. Nützen wir diese Veränderungen als Chance zur Gestaltung zum Besseren! Unser Bundesland hat dafür eine gute Basis. Wir sind ein starker Wirtschaftsstandort mit vielen weltweit erfolgreichen Unternehmen. Wir genießen einen hohen Lebensstandard, hohe Sicherheit und freuen uns an unserer intakten Umwelt. Das soll in Zukunft so bleiben.

Unser Zukunftsplan: Dazu führte die Industriellenvereinigung OÖ im Jahr 2020 einen Dialog mit den Menschen in Oberösterreich, in welchen Themenbereichen die Industrie zu weiteren Verbesserungen beitragen soll. Die Ergebnisse sind die Basis für unseren Zukunftsplan. Setzen wir ihn gemeinsam um – zum Wohl unseres Landes und aller Menschen in unserem Bundesland. Die Kernthemen sind:

Die OÖ. Industrie sichert als Wertschöpfungsmotor mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze in OÖ. Wir wollen Familie und Beruf noch besser vereinbar machen, Chancengleichheit und Leistung fördern und unser Land in eine erfolgreiche Zukunft führen.

Die OÖ. Industrie benötigt modernste Verkehrs-, Energie- und Datennetze. Wir wollen mit diesen Lebensadern des Standortes Oberösterreich Investitionen, Wachstum, Arbeitsplätze und Lebensqualität ermöglichen und so den Wohlstand in unserem Land ausbauen.

Die OÖ. Industrie steht für Innovation, Effizienz und ständige Verbesserung. Wir wollen dazu beitragen, dass das Land OÖ über modernste Prozesse in der Verwaltung, im Schulsystem wie im Gesundheitswesen verfügt und die umfassenden Möglichkeiten der Digitalisierung ausschöpft – für bessere Leistungen für die Bevölkerung und die Unternehmen.

Die OÖ. Industrie investiert über 5 Milliarden Euro pro Jahr in Ausbildung, Forschung und neue Anlagen. Wir wollen noch mehr in die Jugend und in unsere Hochschulen investieren sowie die Begeisterung für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ausbauen, damit wir auch in Zukunft weltweit erfolgreich sind.

 

Die OÖ. Industrie hat in den letzten Jahrzehnten viele Milliarden Euro in den Umweltschutz investiert. Wir wollen mit modernsten Technologien noch mehr dazu beitragen, Emissionen weiter zu reduzieren, Kreislaufwirtschaft und Recycling auszubauen und eine nachhaltige und sichere Energieversorgung zu ermöglichen.

Die OÖ. Industrie treibt die digitale Transformation voran. Wir wollen durch Digitalisierung unsere Produkte, Dienstleistungen und Prozesse noch besser machen, eng mit der neuen Technischen Universität und den bestehenden Hochschulen kooperieren und so einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft von Oberösterreich leisten.

Als wichtiger Teil unserer Gesellschaft möchte die OÖ. Industrie dazu beitragen, die Wünsche und Erwartungen der Bevölkerung in unserem Bundesland an die Industrie noch besser zu erfüllen. Die Identifikation mit der Industrie und das in sie gesetzte Vertrauen sollen weiter gestärkt werden, um unser Land gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Dazu führte die Industriellenvereinigung OÖ im Jahr 2020 einen Dialog mit den Menschen in Oberösterreich, um zuzuhören, in welchen Themenbereichen die Industrie zu weiteren Verbesserungen beitragen soll. Über 5.000 Rückmeldungen erbrachten folgende Kernaussagen:

Für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie wünscht sich die Bevölkerung in erster Linie ein breiteres Angebot an Krabbelstuben, Kindergärten und Ferienbetreuung. Wichtig sind auch flexiblere Arbeitszeitmodelle, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten.

Die Förderung von Weiterbildung und Höherqualifizierung durch die Industriebetriebe stellt die wichtigste betriebliche Fördermaßnahme dar.

Die Sicherung und den Ausbau der Arbeitsplätze in der Region und die Förderung einer generationsübergreifenden, fairen und gleichberechtigten Zusammenarbeit in der Bevölkerung sind jene gesellschaftlichen Aufgaben, die die Industrie weiter verstärken soll.

Die OÖ. Politik soll noch stärkere Prioritäten setzen bei Investitionen in Bildung und Forschung, beim Ausbau der Infrastruktur von Straße, Schiene, Stromnetz und Breitband sowie für eine schlankere und stärker digitalisierte Verwaltung.

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Rotax ist der gesündeste Großbetrieb Österreichs!
umfangreiche Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen

BRP-Rotax wurde von der Fachjury des Netzwerks „Betriebliche Gesundheitsförderung“ mit dem BGF-Preis 2020 ausgezeichnet. Wir erhielten diesen Preis aufgrund umfangreicher Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen (z.B. Fitnesscenter, gesunde Betriebsküche, lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und diverse Trainings und Workshops).

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Krabbelstube „Die kleinen Engel“

Im Herbst 2016 eröffnete ENGEL seine betriebseigene Krabbelstube für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren am Stammsitz in Schwertberg. Das Betreuungsangebot wurde gezielt an die Wünsche der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angepasst und stößt auf große Resonanz. An den Standorten St. Valentin und Dietach kooperiert ENGEL mit lokalen Krabbelstuben.

FLEXITIME @ KTM AG
Langfristig leistungsfähig

Um langfristig leistungsfähig zu bleiben und Beruf und Familie in Einklang zu bringen, setzt die KTM AG mit ihren diversen Angeboten auf flexible Arbeitszeitmodelle. Gleitzeitvereinbarungen bieten jetzt schon die Möglichkeit, die Wochenarbeitszeit von Montag bis Donnerstag zu verteilen. Homeoffice war auch schon vor Corona für viele Mitarbeiter eine attraktive Möglichkeit.

Der Fokus auf neue Technologien, Forschung und Entwicklung sowie auf die gute Ausbildung junger Menschen sind für die Mehrheit die Grundlage, um auch in Zukunft als Land weltweit erfolgreich zu sein und den Wohlstand zu sichern. In diese Bereiche soll noch mehr investiert werden.

Durch mehr Technikförderung in der Elementar- und Primarstufe sowie durch Hervorhebung der Karrierechancen mit einer Lehrausbildung können Jugendliche noch stärker für MINT-Qualifikationen und -Berufe begeistert werden.

Als wichtige Forschungsthemen werden die energieeffiziente Produktion und die Entwicklung von Umwelt- und Klimaschutztechnologien, die nachhaltige Energieversorgung sowie die Digitalisierung und die Mobilität der Zukunft genannt. Auch Wasserstoff, Kreislaufwirtschaft und Recycling stehen im Fokus.

Ausbildungen in den MINT-Fächern sowie in Gesundheit und Pflege werden als besonders zukunftsträchtig gesehen.

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Innovation aus Linz: „Intelligente“ Stahlbänder
Mit Stahlbändern messen, heizen und beobachten

Die Stahlproduktion der voestalpine zählt durch jahrelange konsequente Digitalisierung der Prozesse zu den effizientesten der Branche. Nun hat man mit „tailormade functional steel“ eine weltweit neue digitale Technologie entwickelt. Mittels in einer speziellen Lackschicht integrierten Leiterbahnen können Oberflächen beheizt werden und Sensoren eines Supermarktregals oder einer Tankwand über Beladungsgewicht und Füllstand informieren.

Miba & Voltlabor in EUBatterieinitiative EuBatIn
EU-Kommission nimmt Miba und Voltlabor auf

Im Rahmen eines 2-jährigen Qualfizierungsprozesses wurden die Technologien von Miba und Voltlabor geprüft. Das Potenzial wurde dann auf EU-Ebene bestätigt. Die Aufnahme in die Initiative wirkt als zusätzlicher Wachstumsschub für beide Unternehmen, die ihre Batterietechnologien damit noch schneller am Markt etablieren wollen. Eine Millioneninvestition in die Batterieproduktion ist geplant.

Chancenreich in die Zukunft.
Die Lehrlingsausbildung im BMW Group Werk Steyr.

Aktuell wurde für rund 5 Millionen Euro ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum am Standort Steyr errichtet. Künftig werden die Mitarbeiter hier zu relevanten Zukunftsthemen qualifiziert – im Fokus stehen die Schwerpunkte Elektromobilität und Digitalisierung. In Zukunft wird in den Räumlichkeiten des Trainingszentrums auch die Ausbildung der eigenen Lehrlinge erfolgen. Seit Werksgründung 1979 wurden im BMW Group Werk Steyr bereits über 770 Lehrlinge ausgebildet.

Beim Klimaschutz wird eine breite Palette an Maßnahmen von der Entwicklung neuer klimaschonender Technologien, der noch stärkeren Nutzung erneuerbarer Energieträger, der Einführung neuer CO2-Steuern und -Abgaben bis zu weiteren Investitionen in nachhaltige Projekte als wichtig erachtet.

Eine nachhaltigere Gestaltung des Verkehrs ist ein Kernanliegen. Der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und die stärkere Verlagerung von LKWs auf die Schiene stehen dabei im Mittelpunkt, ein Verbot von Diesel- oder Benzinmotoren wird nicht befürwortet.

Sehr positiv fällt das Zeugnis beim Thema Umweltschutz aus, die Industrie hat aus Sicht der Bevölkerung bei der Luftqualität, der Energieeffizienz und der Abwasserreinigung enorme Fortschritte erzielt.

Der Ausbau der Photovoltaik und der Ersatz fossiler Energieträger durch Wasserstoff stellen besonders zukunftsträchtige Umwelt- und Energietechnologien dar, weiter verstärkt soll in Recycling und Kreislaufwirtschaft investiert werden.

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Mit recyceltem Kunststoff zur Verpackungslösung
Ein zweites Leben für PET-Flaschen

Millionen von recycelten Kunststoffflaschen sind der wertvolle Rohstoff für die in Wels hergestellten Umreifungsbänder. Durch Neuentwicklungen wird außerdem der Verbrauch an Kunststoff um bis zu 10 % deutlich gesenkt. Bereits verwendete Umreifungsbänder, die weltweit den sicheren Transport von Gütern gewährleisten, können bei TEUFELBERGER wieder recycelt werden.

Energieeinsparung und Dekarbonisierung
Werk 2 und Werk 3 frei von fossilen Brennstoffen

Unser Ziel ist es, der effizienteste Spritzgießer in Österreich zu werden. Dafür haben wir eine Vielzahl an Optimierungen in unserem Werk 2 in Weißkirchen und unserem Werk 3 in Lambach vorgenommen - sie sind mittlerweile komplett frei von fossilen Brennstoffen! Druckluftabwärme, Wasser-Wasser-Wärmepumpen, Wärmerückgewinnungen aus Prozess & Luft - um ein paar beispielhafte Umsetzungen zu nennen.

FACC macht die Produktion grüner
Mit Geothermie Richtung CO2- Neutralität

Als internationaler Technologieführer der Aerospace-Industrie steht FACC für eine nachhaltige Produktion und einen schonenden Umgang mit Ressourcen. So versorgen wir unsere Werke im Innviertel mit Geothermiewärme. Die dadurch gesparte Energiemenge pro Jahr ist mit dem Heizbedarf von mehr als 1000 Haushalten gleichzusetzen. So kommen wir unserem Ziel der CO2-Neutralität 2030 sukzessive näher!

Die Bevölkerung sieht ihre hohen Erwartungen in die OÖ. Industrie sehr gut erfüllt bei ihrem Beitrag zur Sicherung des Wohlstands im Land, der Erzeugung hochwertiger Produkte und bei der Erzielung wirtschaftlichen Erfolgs sowie bei ihrer regionalen Verankerung und der positiven Prägung Österreichs. Dies gilt auch für ihre Zukunftsausrichtung in der Aus- und Weiterbildung, bei Forschung, Innovation und Investitionen am Standort sowie für die Rolle als verantwortungsvoller und fairer Arbeitgeber, der sichere und vielfältige Arbeitsplätze zur Verfügung stellt und hohe Kompetenz aufweist.

Noch mehr Engagement erwartet die Bevölkerung von der OÖ. Industrie wird bei den Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gesundheit und Altersvorsorge der Mitarbeiter, Gleichberechtigung und Chancengleichheit sowie bei Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung.

12 Grand
Challenges

Das beschäftigt Oberösterreich in Zukunft